Der tatsächliche Wille im Vertrag

Der tatsächliche Wille im Vertrag: In der unternehmerischen Praxis besteht häufig die intuitive Vorstellung, dass ein Vertrag letztlich das widerspiegelt, „was man gemeinsam wollte“. Diese Vorstellung ist nachvollziehbar, aber rechtlich gefährlich. Denn das deutsche Vertragsrecht knüpft nicht uneingeschränkt an subjektive …

Risikovermeidung in der Vertragsgestaltung

1. Warum Verträge oft etwas anderes bedeuten, als Unternehmer erwarten – und wie man dieses Risiko vermeidet Risikovermeidung in der Vertragsgestaltung: In der unternehmerischen Praxis besteht häufig die Vorstellung, ein Vertrag sei dann „sicher“, wenn sein Wortlaut eindeutig erscheine. Tatsächlich …

Vertragsprinzip

Nach § 311 Abs. 1 BGB ist zur Begründung eines Schuldverhältnisses durch Rechtsgeschäft sowie zur Änderung des Inhalts eines Schuldverhältnisses (und außerdem zu seiner Aufhebung) ein Vertrag zwischen den Beteiligten erforderlich (Vertragsprinzip), soweit nicht das Gesetz ein anderes vorschreibt. § 311 Abs. 1 BGB leitet die Bestimmungen des BGB über Schuldverhältnisse …

Nichtigkeit von Online-Coaching-Verträgen

Das nachfolgende Urteil stellt die Nichtigkeit von Online-Coaching-Verträgen dar, welche dazu führen kann, dass der Coach keinen Vergütungsanspruch hat. Orientierungssatz – Nichtigkeit von Online-Coaching-Verträgen Einem Coach steht gegenüber einem Teilnehmenden kein Zahlungsanspruch aus einem „Coaching“-Vertrag zu, wenn dieser Vertrag nichtig ist. Dies …